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Pressemitteilung des GAA Braunschweig

Behörden setzen Aufklärung über Immissionen und Bodenbelastung fort

Am 20.11.2017 trafen sich die amtlichen und ehrenamtlichen Akteure, die am Thema Immissionen in Oker/Harlingerode arbeiten, zu einem weiteren Statusgespräch. Neben Vertretern des Landkreises Goslar und des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Braunschweig gehören Mitglieder des Arbeitskreises Oker, des Vereins PUR Harlingerode, des BUND und der Stadt Bad Harzburg diesem Kreis an. Diese Gruppe koordiniert die Zusammenstellung von Informationen auf der Basis von Fakten, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erste Veranstaltung wurde bereits am 04.10.2017 in der Grundschule in Oker durchgeführt.

Seit der ersten Veranstaltung gab es eine Reihe von aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen, die ausgetauscht wurden.
Der Landkreis hat die aktualisierten Informationen zu den Themen „Bodenbelastung in der Region" und „Verzehrhinweise für Obst und Gemüse" auf der Homepage des Landkreises Goslar zur Verfügung gestellt und prüft geeignete Standorte , bei denen die Informationen als Flyer ausgelegt werden können.

Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig hat inzwischen fast alle Unternehmen aufgesucht und die Prozesse, die Einsatzstoffe sowie die Erfassung, die Führung und die Ableitung der Abluft inspiziert.

Die Vertreter von PUR und BUND brachten Fragen ein, die in nächster Zeit zu klären sind. Insbesondere besteht nach wie vor ein großer Informationsbedarf über die Verfahrensprozesse in bestimmten Unternehmen und die Immissionen an weiteren Messpunkten.

Im ersten Halbjahr des nächsten Jahres werden die Behörden zwei weitere Informationsveranstaltungen anbieten. Dabei wird der LK Goslar im März 2018 mit Informationen zum Bodenplanungsgebiet und gemeinsam mit dem GAA zu den Halden beginnen. Der genaue wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anschließen wird sich eine weitere Veranstaltung Ende des 2. Quartals zum Thema „Immissionen".

Darüber hinaus wurde festgelegt, die Städte Bad Harzburg und Goslar zu allen Folgeterminen einzuladen.

Die Einwohnerschaft leitet dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt weiterhin Beschwerden über Immissionen sowie auch hilfreiche Informationen über ihre Beobachtungen zu. Erfreulicherweise sind sporadisch auch positive Rückmeldungen dabei, die auf erste Verbesserungen der Immissionssituation schließen lassen. Das deckt sich mit der Erkenntnis des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes, dass in einigen Unternehmen zusätzliche Maßnahmen getroffen wurden, um diffuse Emissionen zu senken und die Eigenüberwachung auszubauen.

Ansprechpartner:

Thomas Walter

Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt beim Landkreis Goslar

Telefon: 05321 76-640

E-Mail: thomas.walter@landkreis-goslar.de

Andreas Aplowski

Leiter des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Braunschweig

Telefon: 0531 35476-100

E-Mail: Andreas.Aplowski@gaa-bs.Niedersachsen.de

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