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Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)

Antrag der Firma KME Germany GmbH & Co. KG, Klosterstraße 29, 49074 Osnabrück auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Neugenehmigung für eine Anlage zum Aufbringen von metallischen Schutzschichten mit Hilfe von schmelzflüssigen Bädern auf Metalloberflächen mit einer Verarbeitungskapazität von max. 20 t Rohgut je Stunde (Bandverzinnungsanlage) auf dem Betriebsgelände der Firma KME Germany GmbH & Co. KG in Osnabrück

Die Firma KME Germany GmbH & Co. KG betreibt auf einem 54 ha großen Betriebsgelände in der Stadt Osnabrück seit über 100 Jahren eine Produktionsstätte zur Herstellung von Halbzeugen und Fertigprodukten aus Kupfer.

Die Antragstellerin plant die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Veredelung von blanken Bändern aus Kupfer- bzw. Kupferlegierungen durch Verzinnung von Bändern bis zu einer Breite von max. 350 mm. Die Verzinnungsanlage soll in umzubauenden bestehenden Hallen aufgestellt und betrieben werden. Die zu bearbeitenden Bänder werden in einer Vorbehandlungstufe gereinigt von Anhaftungen an Walzölrückständen und Schmutzpartikeln. Nach einer Vorbehandlung mittels Beize wird in der anschließenden Verzinnungsanlage eine Zinnschicht von 1 – 15 ym aufgetragen. Es sollen 2 Verarbeitungslinien installiert werden.

Die Prozessabluft wird abgesaugt, über Wäscher gereinigt und mittels Schornsteinen über Dach abgeführt.

Entstehende Abwässer werden den bestehenden Vorreinigungseinrichtungen auf dem Betriebsgelände der KME Germany GmbH & Co. KG zugeführt und nach Reinigung in das kommunale Schmutzwassernetz abgegeben.

Das Betriebsgrundstück befindet sich in 49074 Osnabrück, auf dem Grundstück Klosterstraße 29, Gemarkung Osnabrück, Flur 113, Flurstücke 91/3 und 51/14.

Die beantragte Anlage bedarf der immissionsschutzrechtlichen Neugenehmigung gemäß der §§ 4 und 10 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) i.V.m. § 1 sowie der lfd. Nr. 3.9.1.2 G des Anhangs der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen - 4. BImSchV. Das Genehmigungsverfahren wird mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.

Zur Beurteilung der Auswirkungen des Vorhabens auf die Umgebung der Anlage wurden unter anderem Gutachten zur Lärm-, zur Geruchs- und Luftschadstoffsituation erstellt und dem Antrag beigefügt. Erhebliche nachteilige Auswirkungen sind danach nicht zu erwarten.

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