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Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Antrag der Firma JOHANN BUNTE Bauunternehmung, GmbH & Co. KG, Hauptkanal links 88, 26871 Papenburg, auf Erteilung einer Genehmigung zur
Errichtung und zum Betrieb Anlage zur Lagerung und zum Umschlag von gefährlichen Abfällen


Die Firma Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG beabsichtigt die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von gefährlichen
Abfällen innerhalb des Metropolparks Hansalinie in 26197 Großenkneten-Ahlhorn.

Im Zuge von Straßenbaumaßnahmen fallen immer wieder Abfälle der Abfallschlüsselnummern:

17 03 01* „kohlenteerhaltige Bitumengemische“ und
17 05 03* „Boden und Steine, die gefährliche Stoffe enthalten“

an, die je nach Belastung einer externen Wiederverwertung oder einer Entsorgung zugeführt werden sollen. Die Abfälle werden bis zu einer für den Transport in eine
Verwertungs- oder Entsorgungsanlage sinnvollen Menge zwischengelagert. Die Lagermenge beträgt maximal 8.000 Tonnen.

Die Lagerung erfolgt in zwei für diesen Zweck angepassten Flugzeughangars (Shelter) auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes Ahlhorner Heide,
welches inzwischen als Industriegebiet (GI) ausgewiesen ist.

Zur Beurteilung der Auswirkungen des Betriebs der Anlage auf die Umgebung wurden gutachterliche Aussagen zur Lärm-, Staub- und Geruchssituation erstellt.

Diese sind dem Antrag beigefügt. Erhebliche nachteilige Auswirkungen sind nicht zu erwarten.

Das Betriebsgrundstück befindet sich in 26197 Großenkneten, Vechtaer Straße 35, Gemarkung Großenkneten, Flur 28, Flurstück 61/6.

Die Errichtung und der Betrieb der genannten Anlage bedürfen der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung gemäß der §§ 4 und 10 des Bundes-
Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) i.V.m. § 1 sowie der lfd. Nr. 8.12.1.1 des Anhangs der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen - 4. BImSchV. Es
handelt sich dabei um eine Anlage gemäß Artikel 10 der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24.11.2010 über Industrieemissionen
(integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) - sogenannte Industrieemissions-Richtlinie -. Ein maßgebliches BVT-Merkblatt mit
Schlussfolgerungen liegt noch nicht vor.

Das Genehmigungsverfahren wird mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.
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