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Betriebe und ihre Nachbarn: Vertrauen aufbauen - Konflikte lösen

Viele Unternehmen, deren Produktionsstandorte in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohnbebauung liegen, müssen sich mit regelmäßigen Beschwerden aus der Nachbarschaft z.B. wegen Lärm- und Geruchsemissionen auseinandersetzen. Kommt es zu einer Betriebsstörung und Anwohner befürchten mögliche Gesundheitsschäden, kann es sogar zum offenen Konflikt mit rechtlichen Auseinandersetzungen kommen.

Wie sich solche typischen Standortkonflikte zwischen Betrieben und Anwohnern lösen lassen, hat das Modellprojekt ‚Offene Umfeldkommunikation für kleine und mittlere Unternehmen’ gezeigt. Im direkten Gespräch kann Vertrauen aufgebaut, können Probleme diskutiert und Lösungen erzielt werden, die sowohl die Interessen der Anwohner als auch die des Unternehmens berücksichtigen.

Zusammengefasst sind die Ergebnisse in zwölf Schritten zu einer guten Nachbarschaft in der Broschüre ‚Betriebe und ihre Nachbarn: Vertrauen aufbauen – Konflikte lösen’. Anhand von Empfehlungen und Handlungstipps erfahren Unternehmen, wie sie selbstständig einen offenen Dialog mit ihrer Nachbarschaft aufbauen und eine Eskalation von Konflikten vermeiden können.

Ziel des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes war es Instrumente und Vorgehensweisen zu entwickeln, die an die Bedürfnisse und Möglichkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen angepasst sind und eigenständig umgesetzt werden können. Träger waren die Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter Göttingen, Hannover und Hildesheim, die Industrie- und Handelskammer Hannover und die Handwerkskammer Hannover. Bearbeitet wurde das zweijährige Projekt von der Beratungsgesellschaft hammerbacher aus Osnabrück.

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